Knoblauchöl selbstgemacht

Knoblauchöl selbst zu machen ist einfacher, als Du denkst. Die Zubereitung dauert wenige Minuten, das Öl kann zum Verfeinern von kalten und warmen Speisen sofort verwendet werden. Nur wenn Du in diesem Öl braten möchtest, musst Du etwas Geduld mitbringen, damit das Aroma nicht verloren geht.

Knoblauchöl wie beim Italiener

Vielleicht kennst Du das Problem auch – Du brätst etwas Knoblauch im heißen Öl an und verpasst den richtigen Moment, in dem er aus der Pfanne raus muss. Das Öl bekommt einen bissigen, bitteren Geschmack, der sich dann auf andere Zutaten überträgt – das Gericht schmeckt nicht mehr richtig.

Für was kannst Du das Knoblauchöl verwenden?

Dieses Knoblauchöl peppt jedes Gericht auf – ob Pasta, Salat, Fisch oder Pizza – so wie wir das vom Italiener kennen. Lässt Du Knoblauch drin, wird das Öl aromatischer und schärfer. Durchsiebst Du das Knoblauchöl, kannst Du es auch zum Braten verwenden.

Ich nutze das Öl gerne zu Garnelen, die ich vorher kurz in der Pfanne geschwenkt habe.

Zutaten für Knoblauchöl 

2 kleine Knoblauchzehen

4 EL Olivenöl

Zubereitung

Gieße etwas Olivenöl in eine Schale, presse Knoblauch hinein und lass das Öl für mindestens 12 Stunden zugedeckt stehen.

Normalerweise brauche ich sehr wenig Öl, daher presse ich den Knoblauch mit der herkömmlichen Handpresse aus. Solltest Du viel Öl machen wollen, dann eignet sich an dieser Stelle ein Stabmixer. Wenn Du das Öl nur für Salate brauchst, dann musst Du nichts weiter tun, außer es in den Kühlschrank hinzustellen. Hier ist es wichtig, dass das Öl komplett den Knoblauch zudeckt. Solltest Du das Öl zum Braten anwenden wollen, muss der Knoblauch rausgenommen werden.

Nachdem das Knoblauchöl aromatisiert wurde, gieße es durch einen Sieb. So bleiben die ganzen Knoblauchstückchen weg und brennen nicht mehr beim Braten.

Ich bereite extra nicht zu viel Öl zu, weil ich es nicht oft verwende. Damit kannst Du nun Salate abschmecken, braten oder bei Croutons und Bruschetta verwenden. Guten Appetit 🙂

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