Mein Barcelona, Teil IV

Langsam erreichen wir das Ende meines Barcelona Reiseberichts. Meine Freunde liken schon die Ankündigungen der neuen Rezepte im Nur 5 Zutaten Blog – das ist eine klare Andeutung, dass ich endlich als Reisebloggerin aufhören soll und davon erzähle,  wovon ich etwas mehr Ahnung habe. Ist ja gut, ich habe verstanden!

Meine Schwester sagte mir vor Kurzem, dass man an meinen Barcelona-Fotos sofort erkennt, dass ich eine Foodbloggerin bin. Wenn sie dabei wäre, hätte sie auch ohne Fotos sofort erkannt, dass ich eine bin. Denn ich habe mir nicht nur einen, sondern ganze zwei Foodtouren gebucht. Die erste Tour war eine Morning Tour von Aborígens und davon möchte ich Euch heute erzählen.

Ich wachte früh auf und lag lange im Bett, habe gesurft und kurz bevor ich mir überlegte, aufzustehen und mich auf den Weg machen, damit ich locker und pünktlich ankomme, habe ich noch schnell meinen bevorstehenden Weg auf der Karte angeschaut. Hier wurde mir klar, dass ich etwas verwechselt habe und es 15 Minuten länger dauern wird… Ouch… Also SCHNELL fertig machen und losrennen! 30 Minuten Schnelllauf, nahm ich dann doch noch ein Taxi!

Nachdem die Truppe 15 Minuten auf mich gewartet hat, starteten wir mit Aborígens Guide Àlex am Mercat de Galvany – einem der vielen historischen Märkte in Barcelona, wo man frischen Fisch, Fleisch und Gemüse sowie Obst kaufen kann.

Aborígens Local Food Insiders, Mercat de Galvany
© Kateryna Kogan

Mercat de Galvany
© Kateryna Kogan

An vielen Ständen lagen für uns Leckereien vorbereitet. Es muss nicht immer nur getockneter Schinken sein.  Ich überlegte mir mindestens drei Sorten mitzunehmen. Àlex, what was the name of the square-shaped ham? That was my favorite.

Mercat de Galvany, Schinken & Wurst
© Kateryna Kogan

Die Katalanen lieben Bacalla (Kabeljau). Dieser Fisch muss aus Portugal transportiert werden. Damit der Transport gelingt, wird der Kabeljau gesalzen und über einen langen Zeitraum gelagert, damit dem Fisch die Feuchtigkeit entzogen wird. Wenn der Fisch dann am Ziel ankommt, wird er ins Wasser eingelegt, danach wird er auf viele verschiedene Arten zubereitet.

Mercat de Galvany, Bacalla
© Kateryna Kogan
Mercat de Galvany, Bacalla
© Kateryna Kogan

Hier seht Ihr übrigens die Sorte der Fleischtomaten, die später aufs Brot kommt oder aus dem Gazpacho zubereitet wird.

Mercat de Galvany, Tomatensorte für Pan con Tomate und Gazpacho
© Kateryna Kogan

Viel probiert, alles war sehr lecker, weiter geht’s ins Tutusaus – einem Spezialitätengeschäft und Restaurant in der Nähe von Mercat de Galvany.

Aborígens Local Food Insiders, Tutusaus
© Kateryna Kogan

Links – Schinken aus dem Vorderbein (Paletilla), rechts – Schinken aus dem Hinterbein (Jamón). Beide haben sehr gut geschmeckt doch trotzdem, sind es zwei Welten, was den Geschmacks und den Preis anbetrifft.

Mein Barcelona, Teil IV, Tutusaus, Paletilla und Jamón Ibérico
© Kateryna Kogan
Aborígens Local Food Insiders, Tutusaus 
© Kateryna Kogan

Damit es noch besser schmeckt. gibt’s um 11 Uhr einen Sherry Añada 1990. Jaaaaaaa, war auf jeden Fall gut.

Aborígens Local Food Insiders, Tutusaus, Sherry Añada 1990
© Kateryna Kogan

Nicht nur Schinken ist in Spanien beliebt, es gibt auch eine große Auswahl an Käse.

Tutusaus, spanischer Käse
© Kateryna Kogan

Die Geschäftsleiterin erklärt den Ursprung des Käses auf unseren Tellern. Ich höre kaum zu, es schmeckt einfach zu gut.

Aborígens Local Food Insiders, spanischer Käse in Tutusaus
© Kateryna Kogan

Ab zu den nächsten Leckereien von Oriol Balaguer. Oriol Balaguer hat mehrere Preise gewonnen,er ist Schokoladenweltmeister und das Zeug muss man einfach probieren. Excellenter und unvergesslicher Geschmack.

Aborígens Local Food Insiders, Oriol Balaguer
© Kateryna Kogan

Das Päckchen rechts war mein Favorit. Könnte alles aufessen, vor allem die weißen… Àlex, I think I have a sort of addiction after I ate this little delicious creations.

Mein Barcelona, Teil IV, Oriol Balaguer
© Kateryna Kogan

Nachdem wir nun alle zu Schokoladenjunkies wurden, gehen wir zur nächsten Station.

Aborígens Local Food Insiders, Barcelona
© Kateryna Kogan

Bar Bodega Quimet. Einige Zeit lang waren solche Bars, in den Vermouth serviert wurde, out. Viele mussten schließen. Die, die überlebt haben, servieren nicht selten selbst gemachten Vermouth mit Soda aus alten Glasflaschen. Das muss man sehen und trinken. Pur war nicht ganz mein Ding. Die Tapas, die dazu serviert werden, sind sehr einfach und lecker.

Aborígens Local Food Insiders, Bar Bodega Quimet
© Kateryna Kogan

Authentisches Plätzchen. I like!

Mein Barcelona, Teil IV, Bar Bodega Quimet
© Kateryna Kogan

Nach etwas Vermouth, Tapas und russichem Salat (mit Thunfisch übrigens, sehr lecker) fuhren wir zum Mercat de la Llibertat.

Aborígens Local Food Insiders, Mercat de la Llibertat
© Kateryna Kogan
Mein Barcelona, Teil IV, Mercat de la Llibertat
© Kateryna Kogan

Wie auf den vielen anderen Märkten in Barcelona, kann man hier die Zutaten an einem Stand kaufen und im kleinen Restaurant direkt auf dem Markt zubereiten lassen. Perfekte Lösung für Kochmuffel.

Mercat de la Llibertat, Meeresfrüchte frisch auf dem Markt zubereitet
© Kateryna Kogan

Damit wir bloß nicht hungrig nach Hause gingen, gab es noch einen Nachtisch in der Pastelería Farga. Nach dieser Tour war ich bis 20 Uhr satt…

Aborígens Local Food Insiders, Pastelería Farga
© Kateryna Kogan
Mein Barcelona, Teil IV, Pastelería Farga
© Kateryna Kogan

Puh! Das waren aber viele Bilder! Sorry… Nächste Woche gibt’s den letzten Teil meines Barcelona Reiseberichts. Ich verspreche es 🙂

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