Mein Barcelona, Teil III

Heute möchte ich Euch weitere hübschen Ecken von Barcelona zeigen und erzählen, wie Ihr diese wunderschöne Stadt erkunden könnt.

Vorwiegend war ich zu Fuß unterwegs, meine Touren waren also in erster Linie auf das Gothische Viertel, Raval, La Rambla und Barceloneta beschränkt. Um meine Kenntnisse etwas zu erweitern und sportlich nicht komplett einzurosten, habe ich vor dem Flug nach Barcelona eine Fahrradtour mit „Good Barcelona“ gebucht.

Ausnahmsweise pünktlich und nicht zu püntklich, traf ich mich als einzige Mitfahrerin mit „Good Barcelona“ Guide Matt. Er überreichte mir das Fahrrad und wir sind losgefahren. Wir hatten Glück im Unglück – es war zwar warm, es regnete aber ein wenig. Ein ganz normales deutsches Sommerwetter eben und genau richtig, wenn man den Touristen nicht über den Weg fahren möchte.

Das besondere an der „Good Barceona“-Tour ist, dass es an den Gast angepasst wird. Ich wollte was über die Geschichte Barcelonas wissen, schöne Architektur sehen und unterhaltsame Storys hören. Und als einziger Gast, habe ich das gesamte Paket bekommen.

Matt zeigte mir Sagrada Família, Casa Batlló und Casa Milà, erzählte über Gaudi und Güell, Katalanische Geschichte, verrückte Königin Isabella und Christoph Kolumbus, fuhr mich zum Strand und erzählte von der Aufregung der Barceloneta Bewohner über die saufenden Touristen. Viele Storys, schöne Orte, aufmerksamer Guide – ich war mehr als zufrieden!

An dieser Stelle: Dear Matt, thank you so much for this tour! And I have to say, that Sagrada Familia is 13 meters taller than Cologne Dome 🙂

Jetzt folgen viele Bilder von Barcelona und im Anschluss erzähle ich Euch, was ich aus lauter Langeweile am Abend gemacht habe. Es lohnt sich weiter zu klicken.

Kurztrupp nach Barcelona, Barri Gòtic
© Kateryna Kogan

Kurztrupp nach Barcelona, Barri Gòtic
© Kateryna Kogan
Kurztrupp nach Barcelona, Barri Gòtic
© Kateryna Kogan
Kurztrupp nach Barcelona, Barri Gòtic
© Kateryna Kogan
Kurztrupp nach Barcelona, Barri Gòtic
© Kateryna Kogan
Kurztrupp nach Barcelona, Barri Gòtic
© Kateryna Kogan

Wie ich schon letzte Woche erzählte,kam ich zu der Durchknettmassage in der Silom Spa zu früh an, also musste ich diese Zeitlücke am nächsten Abend schließen. Auf dem Weg zu meiner Loftwohnung (ich hatte eine Loftwohnung, habe ich das schon erzählt? ;-)) ging ich an einer großen Menschenmenge vorbei, die an einem schönen Gebäude standen und gut angezogen waren. Aha! Keine Touristen! Wie ein echter Touri ohne Plan und einer nicht wirklich funktionierenden Google Karte (no WLAN, no Karte), erfuhr ich direkt vor Ort, dass ich mich in der Palau de la Música Catalana befinde. An diesem Abend gab es die Poesivorstellung auf katalanisch, also nicht wirklich was für mich. Doch das Program für den nächsten Abend zeigte das Bild eines hübschen Jungen, die Überschrift lautete: „Jan Lisiecki, Piano“.

Ich zitiere die Deutsche Grammophon:

The New York Times has called 18-year-old Canadian Jan Lisiecki “a pianist who makes every note count”. Having signed an exclusive recording agreement with Deutsche Grammophon at the age of 15, his debut recording on the prestigious label features Mozart’s Piano Concertos K. 466 & 467 with the Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks under Christian Zacharias. Nominated for a Juno Award for classical album of the year 2013, the CD was described by the New York Times as “pristine, lyrical and intelligent […] direct, unmannered and fresh”. Lisiecki’s second DG album, released in April 2013, features Chopin’s Études op. 10 and op. 25.

Es war wunderschön, ein gelungener Abend mit sehr schöner Musik in sehr schöner Ausführung. Und er hatte noch coole Socken an. Ähm… Das weiß ich, weil man sie vom Balkon sehr gut erkennen konnte. Das ist eine Masche von ihm. Sagt Google.

Nächste Woche erzähle ich von der ersten Foodtour und wenn ich nicht zu faul bin, gibt es noch einen Beitrag über die zweite Foodtour, die ich, wie ein Dessert, extra für das Ende meines großen Barcelona-Berichts aufgeschoben habe.

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